Kirkenes

In Kirkenes ziehen Einheimische die Handschuhe erst ab -20 Grad an!

Wir treffen in Kirkenes ein. Heute haben wir Glück. Offenbar ist es nicht selbstverständlich, dass die Hurtigruten-Schiffe im Winter diesen Hafen anfahren können. Gestern konnte das Schwesternschiff MS Richard With diesen Hafen wegen starker Winde und hoher Wellen nicht ansteuern. Heute zeigt sich sogar die Sonne und es ist für Kirkenes mit -12 Grad ein eher milder Tag. Die Einheimischen brauchen bei solch «milden» Temperaturen noch keine Handschuhe anzuziehen. Wir Besucherinnen und Besucher sind aber dick eingepackt. Die letzten Tage zeigte das Thermometer -35 Grad an. Die Barentsee vor Kirkenes ist ganz leicht mit Eis bedeckt. Das sei aber gar kein Problem, sagte man uns. Wenn es dicker wird hat man hier auch einen Eisbrecher zur Verfügung.

Nach einer kurzen Busfahrt auf der vereisten und schneebedeckten Strasse erreichten wir das Snowhotel. Das Eis auf den Strassen hat permanent eine Dicke von 5-7 cm. Salzen hilft bei dieser Kälte nicht. Mit Spikes ist man aber gut unterwegs. Man kann im Snowhotel u. a. in Eisbetten übernachten, Huskytouren (180 Hunde leben hier) machen und Königskrabben essen. Die einzelnen Zimmer werden jedes Jahr von Eiskünstlern aus aller Welt gestaltet. Dieses Jahr wurden Russische Künstler beauftragt. Da wir nur ca. 3 Stunden Aufenthalt hatten gabs für uns «bloss» das Krabbenessen.

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